Aquarienfische

 

                     Süßwasseraquarienfisch

 

 

!Ich schreibe zu jedem Fisch einen kurzen Bericht und gebe dann noch ganz besonders schöne und Informative Internetseiten an, bei denen es noch mehr Informationen zu den jeweiligen Fischen gibt.

Falls ihr dann immer noch  Fragen haben solltet könnt ihr euch gerne an mich wenden, ich werde dann versuchen eure Fragen bestmöglich zu beantworten.!

 Amazonasfisch@aol.com

 

1.    Lebendgebärende

 

Wie der Name schon sagt, bringen diese Fische lebende Junge zur Welt. Das Männchen befruchtet das Weibchen mit einer umgeformten Afterflosse. Sie ist das Begattungsorgan und wird Gonopodium bzw. Andropodium genannt. Die Eier im Bauch des Weibchens werden also so befruchtet und es entwickeln sich Jungfische darin. Sie schlüpfen dann auch im Bauch der Mutter. Nachdem sie ihren Dottersack aufgezehrt haben werden sie geboren. Sie können dann eigenständig fressen und sind nicht von den Eltern abhängig. Eher im Gegenteil. Die Eltern und andere Fische sind hier recht kannibalisch , sie sehen die Jungfische als leckere Zwischenmahlzeit an. Falls ihr also Nachwuchs wollt, solltet ihr die Mutter separat setzen, wenn ihr merkt, dass die Geburt kurz bevor steht.

 

Guppys:    Sie sind wohl die bekanntesten Süßwasseraquarienfische. Selbst Nichtaquarianern ist dieser Name oft ein Begriff. Es gibt mittlerweile unzählige Zuchtformen und Farbvarianten. Falls ihr also Guppys kaufen wollt, schaut euch erst einmal bei ein paar Händlern um und entscheidet euch dann erst für einen. Sonst ärgert ihr euch vielleicht später, falls ihr dann irgendwo schönere Tiere seht.

Geschlechtsunterschiede: die Männchen sind kleiner und schöner gefärbt als die Weibchen. Außerdem besitzen sie das oben beschriebene Gonopodium.

Haltung:  Guppys sind für Aquarien ab einer Größe von ungefähr 54l geeignet.

Homepage: http://www.guppy-aktuell.com/

 

Blackmollys:  hier gibt es mitlerweile auch einige andere Zuchtformen. Es gibt Farbschläge von ganz schwarz über gold-gelb bishin zur Wildform (weiße Grundfarbe mit roten grünen und orangen Streifen.

Gechlechtsunterschiede:  die Männchen haben ein Gonopodium.

Haltung:  ab ca. 54l

Internetseite: http://www.meine-fischboerse.de/tierdaten_zv.php?tierid=255

 

 

Schwertträger:  Hier gibt es wiederum einige Zuchtformen

Verhalten: Es sind eigentlich sehr friedliche Fische. Nur die Männchen können untereinander oder gegenüber anderen Fischen leicht aggressiv werden und zwar in der Balz. Das legt sich aber sobald mehr Schwertträgerweibchen hinzugesetzt werden, denn so konzentrieren sie sich lieber auf die Weibchen und nicht auf irgendwelche ,,Rivalen“.

Geschlechtsunterschiede: die Männchen haben eine verlängerte Schwanzflosse, die wie ein Schwert aussieht, außerdem besitzen sie ein Gonopodium. 

Haltung: Aquarien ab ca. 112l

Internetseite: http://www.uni-mainz.de/~otto/Aquarium/Fische/Fisch9.html

 http://www.zierfischverzeichnis.de/ordnungen/cyprinodontiformes/poeciliidae/xiphophorus_helleri.htm

 

Hakenhalbschnäbler: sie werden recht groß, besonders ihr Maul. Verschlungen wird alles was in das Maul passt.

Verhalten: manche Fische versuchen Schleischwänze abzufressen. Falls sie jedoch Problemlos schon mit solchen Fischen gehalten wurden, werden wohl auch in Zukunft keine Probleme auftreten.

Geschlechtsunterschiede:  das Männchen besitzt ein Andropodium.

Haltung: Aquarien ab ca. 112l

Internetseite:http://membres.lycos.fr/aqua5/aquariophilie/v_nomorhamphus%20liemi%20liemi.php

       2.Barsche

 

Es gibt viele verschiedene Barscharten. Die ,,Großen“ sind ziemlich aggressiv und vergreifen sich an der Bepflanzung des Aquariums. Die kleineren Arten jedoch sind anderen Arten gegenüber friedlich und zeigen nur zur Balzzeit Aggressionen. Die Bepflanzung wird von ihnen auch völlig unbehelligt gelassen. Barsche haben ein sehr interessantes Verhalten, besonders wenn sie sich Fortpflanzen.

 

 

Purpurprachtbarsch: Er gehört zu den kleineren Arten und ist für ein Gesellschaftsaquarium gut geeignet.

Fortpflanzung: Sie benötigen kleine Höhlen zur Fortpflanzung. Was ihnen besonders gut gefällt sind Blumentöpfe. Das Weibchen sucht sich letztendlich die Brutstätte aus und säubert jene. Inzwischen bewacht das Männchen das Revier um die Höhle. Besonders die Bodenfische werden energisch verjagt. Irgendwann schlüpft er jedoch zu seinem Weibchen in die Höhle und die Fortpflanzung vollzieht sich. Nach diesem Akt wird das Männchen aus der Höhle vertrieben. Das Weibchen kümmert sich dann um die Eier, während das Männchen draußen die ,,Feinde“ vertreibt. Nach ca. 3 Tagen schlüpfen die Jungen. (Als ich die Eier noch bei den Eltern ließ fraßen sie diese immer vorher auf. Dabei habe ich sooft gelesen, was das doch für liebevolle Eltern sind.)Die Jungen haben einen Dottersack der nach ungefähr 6-7 Tagen aufgebraucht ist. Danach können sie problemlos mit Staubfutter gefüttert werden.

Haltung: für ein Päärchen reicht ein Aquarium von 54l. Bei 2 Paaren sollten es mindestens 160l sein.

Internetseite: http://www.aquarienforum.de/pages/?page=pelviachromis

 

Zitronenschwanz-Kärpflingscichlide: Das sind friedliche Fische, die nur zur Balz etwas aggressiv werden. Man kann sie problemlos in größeren Gesellschaftsaquarien halten.

Fortpflanzung: Das Männchen umwirbt das Weibchen bis es zur Eiablage kommt. Die Eier treiben zur Wasseroberfläche, werden vom Männchen befruchtet und schließlich in das Maul des Weiblichen Tieres aufgenommen. Dort verbleiben sie ca. 3 Wochen. Sie sind dann völlig entwickelt und werden von den Eltern unbehelligt gelassen. Für andere Fische könnten sie dann jedoch als Zwischenmahlzeit enden.

Haltung: Es muss ein größeres Becken zur Verfügung stehen etwa 160l für ein Paar. Ab 2 Paaren 300l.

Internetseite: www.fischkeller.de/seiten/texte/fische/cyprichromis_leptosoma/

 

 

 

     Barben und Bärblinge

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